Einbruch der Dunkelheit

Veröffentlicht am 10. Juni 2026 um 15:34

Einbruch der Dunkelheit

An einem grauen Morgen, bewölkt und regnerisch, fühle ich, wie mein letzter Funke Hoffnung zusammen mit dem Wind verweht, der meine Haut kalt und schmerzhaft zerreißt.
Furcht durchströmt meinen Körper und Unsicherheit übernimmt die Kontrolle über meine Gedanken.
Ich falle in ein tiefes Loch der Verzweiflung.
Tag und Nacht finde ich keinen Schlaf. Mein zerschmettertes Herz und die Frage, ob ich jemals gut genug für ihn sein werde, quälen mich.
Meine einst unschuldige und reine Seele füllt sich mit Dunkelheit. Vor lauter Verwirrung sehe ich kein Licht mehr.
Ich schwimme im kalten Wasser gegen die Strömung und warte darauf, bis mir die Kraft zum Kämpfen ausbleibt.
So muss sich Hoffnungslosigkeit anfühlen.
Die Lichter gehen aus. Es bleiben nur Furcht, Unsicherheit und die Frage, ob ich jemals gut genug für ihn sein werde.


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Kommentare

Felix
Vor 2 Monate

Wunderschönes Gedicht! Hat Maria toll geschrieben 😍

Maria.Y
Vor 2 Monate

Danke dir 😊

Viktoria Asenova
Vor einem Monat

Frau Yankova,

mir gefehlt sehr, wie sie Ihre Gefühle beschreiben, so präzise und sehr klar. Ich komme zu dem Schluss, dass Sie genau wissen, was Sie schreiben möchten, und dass Sie Ihre Gefühle nicht unterdrücken, sondern mitteilen. Das ist eine Gabe die nicht jeder hat!
Ich bin sehr begeistert von Ihrem Gedicht.
Ich kann es kaum erwarten mehr von Ihnen zu lesen.

Liebe Grüße

Maria. Y
Vor einem Monat

Vielen lieben Dank, Frau Asenova, schön zu wissen, dass es Ihnen gefällt. Ich würde sagen, Sie haben gleich verstanden, was ich ausdrücken will und wie es meinen Lesern beim Lesen gehen soll. Bald kommt ein neuer Text, und ich hoffe, dass er Ihnen gefallen wird. Übrigens können wir uns duzen. Ich möchte eine persönliche Ebene mit meinen Lesern aufbauen.

LG.